Fördermittel

EEG-Vergütung

Die Größe der Vergütung für den über die Photovoltaikanlage gewonnen Strom wird im EEG (Erneuerbare-Energie-Gesetz) geregelt. Sie ist abhängig von der Größe der Photovoltaikanlage und des Montageortes (Dach- oder Freilandanlage). Weiter wird im EEG geregelt, dass die Förderung für 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme zu zahlen ist. Mit diesen festen garantierten Randbedingungen läßt sich die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage über den Förderzeitraum sehr genau bestimmen.

 

Folgende Beträge gelten für eingespeisten Strom für August 2020 für Anlagen auf Wohngebäude

Anlagengröße (Leistung)         Vergütung
bis 10 kWp                                          8,90 Ct / kWh
über 10 kWp bis 40 kWp                    8,65 Ct / kWh
über 40 kWp bis 750 kWp                  6,79 Ct / kWh
 
Für alle Anlagen, die ab dem 01.04.2012 in Betrieb genommen werden, gilt die Begrenzung der maximal vergütungsfähigen PV-Stromerzeugung gemäß dem neuen „Marktintegrationsmodell“ erst ab 01.01.2014. Ab diesem Zeitpunkt werden Anlagen bis 10 kWp weiterhin für 100% und Anlagen zwischen 10 und 1.000 kWp für maximal 90% der erzeugten Strommenge den normalen Einspeisetarif erhalten.
In jedem Folge-Monat fällt die Vergütung um einen vorgegebenen Prozentwert. Dieser wird vierteljährig neu berechnet unter Betrachtung des vorherigen Zubaus an Anlagen.

 

Achtung: Selbstgenutzter Strom lohnt sich !

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen ist die Nutzung von Eigenstrom, auch wenn dieser nach dem 01.04.2012 nicht weiter gefördert wird.
In dem Fall der Eigennutzung wird der nicht vom Energieversorger gekaufte Strom nicht in Rechnung gestellt. Dieses ist eine zusätzliche Einsparung, die sich meist wirtschaftlicher darstellt, als den Strom nur zu verkaufen. Wird zum Beispiel im August 2020 der Strom mit 8,90Cent/kWh mit der EEG-Vergütung entlohnt schafft die selbst genutzte kWh eine Einsparung von bis zu 30Cent/kWh (je nach Energieversorger). In diesem Beispiel also 21,1Cent/kWh vorteilhafter.

 

KfW-Fördermittel

Die KfW Bankengruppe bietet eine große Anzahl an Fördermittel, welche in der Regel sehr zinsgünstige Darlehen anbieten, im Vergleich zu marktüblichen Wettbewerbern. Die Leistungen der KfW Bank können über die Hausbank abgerufen werden. Auf der Internetseite der KfW  sind alle Programme ausführlich beschrieben.
 

 

Bausparkassen

Auch die Bausparkassen haben das relativ geringe Risiko bei der Vergabe von Krediten für Photovoltaikanlagen entdeckt und bieten hier verschiedene Programme an. Hierbei ist eine genaue Betrachtung der Angebote empfohlen.

 

Hausbanken

Auch die Hausbanken haben, wie auch schon die Bausparkassen erkannt, dass die Vergabe von Krediten für Photovoltaikanlagen ein geringes Risiko darstellt und sich die Wirtschaftlichkeit gut berechnen läßt. Die Zinssätze sind in Einzelfällen auch attraktiv und sollten bei der Wahl der Finanzierung mit eingebunden werden.
Bei Fragen zur Finanzierung können wir Sie gerne unterstützen oder an unsere kompetenten Partner verweisen.